5 Tipps für Reykjavík: (Folge) Mia nach in den hohen Norden Europas!

Reykjavík ist eine der wohl aufregendsten Kleinstädte in Europa. Mitte Juli 2014 starteten wir hier unsere Weltreise und wenn uns heute jemand fragt, welcher Ort uns denn am besten gefallen hat, dann antworten wir ganz klar mit Island. Trotz seiner überschaubaren Größe, mit nur knapp 120.000 Einwohnern lebt jeder dritte Isländer in der Hauptstadt, hat Reykjavík so einiges zu bieten: Von den vorgelagerten Inseln, über das moderne Konzerthaus am Hafen bis hin zum pulsierenden Herzen auf der Hauptstraße Laugavegur.

Dich reizt der hohe Norden? Dann nichts wie los nach Reykjavík!

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Gut möglich, dass Schnellentschlossene genau dort meiner Blogger-Kollegin Mia von Uberding über den Weg laufen. Gemeinsam mit Felix von Pedal the World ist sie unter dem Motto „Ich zeig‘ dir die Welt“ für das Featured Magazin von Vodafone durch Europa unterwegs: Amsterdam, Berlin, Barcelona und zuletzt Rom waren ihre bisherigen Stationen. Am 3. September geht es zum Abschluss nach Reykjavík und wer möchte, kann Mia dorthin live auf izddw.com, via Social Media (Hashtag #IZDDW) und Periscope verfolgen. Eine Übersicht über alle Orte findest du außerdem bei Travelbook.

In diesem Beitrag verrate ich dir (und Mia) unsere besten Reisetipps für die isländische Hauptstadt. Los geht’s!

Ab zum Hafen!

„In Städten mit Häfen haben die Menschen noch Hoffnung“, lautet ein Zitat des deutschen Musikers Bernd Begemann. Das mag wohl an den großen Schiffen und Ozeandampfern liegen, die zwar auch gelegentlich im Hafen von Reykjavík liegen, aber dennoch ist es hier wohl etwas anderes, das das Gemüt der gerne mal als melancholisch beschriebenen Isländer erhellt: Mit der HARPA besitzt Reykjavík seit 2011 eines der modernsten Konzerthäuser Europas, welches direkt am Hafen liegt.

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Mein Tipp: Rein gehen, wenn möglich eine Führung oder gar ein Konzert besuchen und den großen Saal bestaunen. Auf jeden Fall aber auch die beeindruckende Glasfassade aus der Nähe betrachten. Die ist nämlich wabenförmig aufgebaut und verfügt über ein Effektglas, so dass sich die Farbe je nach Witterung und Blickwinkel ändert. Elektrisch beleuchtet werden kann sie natürlich auch. Architektonisch also auf jeden Fall ein Hingucker! Kein Wunder, dass die HARPA 2013 mit dem Mies-van-der-Rohe-Preis, einem Preis der EU für zeitgenössische Kunst, ausgezeichnet wurde und als das neue Wahrzeichen der Stadt gilt.

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Zeitgenössisch geht es übrigens auch im schräg gegenüberliegenden Kunstmuseum Hafnarhús des Reykjavík Art Museum zu. Die Pop Art Ausstellung vor gut einem Jahr war jedenfalls sehenswert, so dass du für den Besuch hier ebenfalls gut eine Stunde Zeit einplanen solltest.

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Folgst du der Hafenpromenade Richtung Osten, kommst du zum wohl meistfotografierten Kunstwerk Reykjavíks. Die Skulptur „Sonnenfahrt“ (Sólfar) vom isländischen Bildhauer Jón Gunnar Árnason stellt ein Wikingerschiff dar, wie du unschwer erkennen kannst:

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Laugavegur: Schräge Museen, isländisches Kunsthandwerk & Restaurants

Keine Waschmaschine, aber viel heißes Wasser aus dem Boden – vor vielen Jahren der Grund für die Entstehung der Hauptstraße Laugavegur im Zentrum Reykjavíks. Entlang dieser Straße wurden die heißen Quellen als öffentliche Waschgelegenheit für schmutzige Wäsche benutzt.

Heute findest du dort unter anderem das schrägste Museum, in dem ich je war. Nämlich das (wahrscheinlich) weltweit einzige Phallusmuseum mit seinen zahlreichen Exponaten aus der Tier- und Elfenwelt. Sollte mittlerweile auch schon ein menschliches Exponat ausgestellt sein, gibt Bescheid, damit wir das im Beitrag von Cori ebenfalls als Info „mitaufnehmen“ 😀

Da die Laugavegur nun mal die Hauptstraße Reykjavíks ist, sind hier auch auch relativ viele Touristen unterwegs. Entsprechend wimmelt es von Souvenir-Shops. Allerdings finden sich dort auch einige kleinere Läden, die isländisches Kunsthandwerk anbieten.

Solltest du nach dem Museum- und Shopping-Ausflug Hunger bekommen haben, empfehle ich das Svarta Kaffið in der Laugavegur 54. Dort bekommst du eine kräftige Fleischsuppe im Brotlaib, die echt lecker schmeckt. Für Vegetarier gibt es übrigens auch Gemüsesuppe.

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Thermalbad Laugardalslaug

Abends schnappst du dir deine Badesachen und fährst mit dem City Bus ins etwas außerhalb vom Zentrum gelegene Laugardalslaug.

Der Eintritt in Reykjavíks größtes Thermalbad Laugardalslaug ist mit 600 ISK recht günstig. Daher empfehle ich, dass du dir die „Hot Pots“ nicht entgehen lässt: Diese sind hier übrigens bis zu 44 Grad heiß, also nichts für Kaltduscher.

Zwei Isländer verrieten uns den Trick: Zuerst langsam akklimatisieren (z.B. über den 40 und 42 Grad Pool daneben), dann hinsetzen und sofort Arme und Beine aus dem Wasser heben und Fußsohlen nach innen drehen und wölben!

Mit der Reykjavík Welcome Card sind übrigens Bus & Eintritt ins Thermalbad gratis.

Hallgrímskirkja

Die Hallgrímskirkja ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit in Reykjavík. Kein Wunder, ist die Kirche im auffälligen Architekturstil mit dem knapp 75 Meter hohen Turm nicht nur das zweithöchste Gebäude des Landes, sie ist dank der Lage auf einem Hügel auch von überall aus gut sichtbar. Der Bau der Kirche dauerte über 40 Jahre und wurde 1986 fertig gestellt. Das ging immerhin deutlich schneller als bei Gaudís Sagrada Familia in Barcelona. Dafür ist hier der Eintritt frei, nur die Auffahrt auf den Turm kostet 800 ISK.

Mein Tipp: Halte Ausschau nach einem Street Food Bus, der gelegentlich auf dem gegenüberliegenden Platz vor der Kirche steht. Dort gibt es nämlich leckere Kartoffelsuppe!

Bonus-Tipp für den Rückweg zum Flughafen: Blue Lagoon bei Grindavík

Du hast meinen Tipp mit dem Thermalbad in Reykjavík ignroriert? Dann solltest du spätestens am Rückweg zum internationalen Flughafen Keflavík einen kurzen Abstecher Richtung Süden der Halbinsel Reykjanes machen. Dort wartet nämlich in der Nähe von Grindavík mit der Blue Lagoon (Bláa Lónið) ein Geothermal-Spa der Extraklasse: Hier badest du in milchig-blau schimmernde Thermalwasser – und zwar mitten in einem Lavafeld!

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Am Ende einer so aufregenden Reise, sei es wie Mia durch die Metropolen Europas oder einmal rund um Island, hast du es dir verdient, einmal so richtig zu entspannen. Also lass hier vor dem Rückflug nochmal die Seele baumeln und genieß einfach den Moment!

Du hast noch weitere Tipps für die isländische Hauptstadt? Was sollte Mia deiner Meinung nach unbedingt in Reykjavík machen, wo bekommt sie das leckerste Essen und wo findet sie die wahren Geheimplätze der Stadt? Du weißt Bescheid? Dann rein damit in den Kommentar und verrate Mia und mir deine Highlights in Reykjavík!

Bezahlte Anzeige: Dieser Beitrag wurde gesponsert und entstand in Zusammenarbeit mit Vodafone und Travelbook für die IZDDW Kampagne. Alle Tipps sind natürlich von mir!

Florian Figl

Florian Figl

Flo, 29, leidenschaftlicher Outdoor-Fan und Wahl-Steirer. Früher kamen für mich nur Städtereisen in Frage, doch mittlerweile ist das anders. Auf unserer Weltreise habe ich vielfältige Naturlandschaften entdeckt und liebe es seitdem, mich in neue Abenteuer abseits des Großstadtdschungels zu stürzen. In den Bergen fühle ich mich dabei genauso zu Hause wie auf dem Wasser, egal ob beim Klettern, Mountainbiken, Surfen oder Canyoning.
Florian Figl

2 Kommentare zu “5 Tipps für Reykjavík: (Folge) Mia nach in den hohen Norden Europas!

  1. Anke

    Wir lieben Reykjavik <3 wir hacken jede Menge Tipps für die isländische Hauptstadt. Unter anderem ist ein Besuch im Café Loki ein echtes Highlight. Traditionelle isländische Küche in urigem Ambiente gegenüber der Hallgrimskirkja. Im 73 auf der Laugarvegur 73 gibt es fantastische Burger.
    Die berühmteste Hot Dog Bude im Hafen ist auch ein Must See. Weitere Tipps für noch mehr tolle Erlebnisse in der nördlichsten Hauptstadt haben wir auf unserem Blog zusammengestellt:
    http://www.moosearoundtheworld.de/10-tipps-fuer-einen-tag-in-reykjavik/

    http://www.moosearoundtheworld.de/10-tipps-fuer-reykjavik/

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