In 55 Tagen durch Europa: Mein Reisejahr 2013

Das Jahr 2013 geht allmählich in den Endspurt, der größte Weihnachtsstress scheint überwunden und es wird Zeit, ein wenig innezuhalten. Neben den traditionellen Jahrescharts und Exit Polls, über die man allerorts im Netz und generell in den Medien stolpert, möchte ich diesmal einen ganz persönlichen Rückblick auf mein Reisejahr geben.

2013 war mein erstes Vielfliegerjahr mit insgesamt 34 Flügen, davon 18 aus beruflichen Gründen und 16 privat bezahlte Flüge. Dank des Meilenkontos von Miles & More konnte ich darüber noch den Überblick bewahren und die Flugdaten zur Aufbereitung in die Plattform flightdiary übertragen. Ich legte dabei insgesamt 24.409 Kilometer zurück und saß (netto) 51,5 Stunden in Flugzeugen. Für die Anzahl der Flüge ist das verhältnismäßig wenig, was daran liegt, dass ich heuer nur kurze Strecken innerhalb Europas geflogen bin. Hier meine Flugreisen nach Monat:

Januar

Zu Beginn des Jahres ging es am 10. Januar für zwei Tage nach Hamburg zum ersten Marketing Natives Event in Deutschland. Am 31. Januar startete ich eine weitere Dienstreise nach Amsterdam, die ich um …

Februar

… einen Urlaubstag und ein Conor Oberst Konzert am 1. Februar verlängerte. Ende des Monats ging es zuerst für einen Kundentermin nach Frankfurt und ein paar Stunden später weiter nach Hamburg, durch dichtes Schneegestöber zur Geburtstagsparty vom dortigen Facebook Office. Eine Woche später flog ich erneut in die Hansestadt, diesmal zum 2. Marketing Natives Event. Diesmal nutzte ich die freie Zeit am Abend, um mit meiner mitgereisten Kollegin ein paar Bars auf der Reeperbahn zu erkunden (u.a. das Molotow und den Sommersalon).

Im verregneten Amsterdam Anfang Februar.

Im verregneten Amsterdam Anfang Februar.

März

Im März stand ein eintägiger Besuch bei einer Partner-Agentur in Zürich auf dem Programm. Ich hatte schon damals die Vorahnung, dass ich wohl in den nächsten Monaten noch das ein oder andere Mal in die Stadt am Zürisee reisen werde. Kurz zuvor lernte ich nämlich Cori kennen, die von Mai bis August ein Praktikum in Zürich machte …

April

Am letzten April-Wochenende ging es zum vierten und leider letzten Mal heuer nach Hamburg. Es war zugleich Cori’s und mein erster gemeinsamer Kurzurlaub, den ich mit einer Dienstreise und beruflichen Terminen am Montag kombinieren konnte.

Kitsch am Hamburger Hafen (Park Fiction)

Kitsch am Hamburger Hafen (Park Fiction)

Mai

Ursprünglich wollte ich über Pfingsten nach London bzw. weiter nach Manchester zum Postal Service Konzert. Daraus wurde leider nichts und ich ließ die Karten verfallen. Stattdessen nutzte ich das verlängerte Wochenende um Cori zum ersten Mal in Zürich zu besuchen. Glücklicherweise fielen die Feiertage im Mai günstig, so dass ich nur 1,5 Wochen später über Fronleichnam ebenfalls mehrere Tage nach Zürich fahren konnte. Cori selbst musste zwar arbeiten, ich nutzte die Zeit jedoch, um bei der Partner-Agentur vorbeizuschauen, die mir für die zwei Freitage netterweise auch einen Arbeitsplatz zur Vefügung stellte.

Blick auf Zürich samt Zürisee und Berggipfel.

Blick auf Zürich samt Zürisee und Berggipfel.

Juni

Im Juni ging es auf meinem ersten Inlandsflug überhaupt in weniger als einer Stunde von Wien nach Innsbruck. Ziel der Reise war Wattens, wo wir ein Firmenevent veranstalteten. Am Freitagnachmittag setzte ich mich von Innsbruck aus in den Zug und fuhr weiter nach Dornbirn, wo mein Vater lebt. Ein paar Stunden später kam auch Cori aus der Gegenrichtung mit dem Zug aus der Schweiz nach Vorarlberg. Das Wochenende verbrachten wir anschließend bei meinem Vater im Garten und am Bodensee in Bregenz, ehe es Sonntagnachmittag wieder nach Zürich ging und von dort aus für mich mit dem Flieger zurück nach Wien.

Mit Cori in Vorarlberg.

Mit Cori in Vorarlberg.

Juli

Nachdem ich in den Monaten zuvor das Glück hatte, Cori alle 2 Wochen besuchen zu können, musste ich mich diesmal ganze 3 Wochen gedulden. Das Warten hat sich aber gelohnt, denn an diesem Wochenende Anfang Juli fand in Zürich das Zürifäscht statt, ein rießiges Stadtfest entlang des Zürisees. Bei dem gigantischen Feuerwerk am Freitag- und Samstagabend wird einem klar, warum das Fest wohl auch aus Kostengründen nur alle 3 Jahre organisiert wird und manche Zürcher gar entnervt genau dieses eine Wochenende nutzen, um aus der Stadt zu flüchten. Der Rummel ist wohl nicht jedermanns Sache. Ende des Monats startete ich in meinen zweiwöchigen Sommerurlaub. Los ging’s in Mailand, wohin mich eine gute Freundin für drei Tage begleitete. Kaum reiste sie ab, kam zwei Stunden später auch schon Cori mit dem Flieger aus Zürich nach. Wir verbrachten noch einen weiteren Tag in Mailand, ehe wir mit dem Zug weiter Richtung Süden an die Hafenstadt Genua fuhren. Von dort aus führte uns der Weg zuerst nach Portofino zu einer kleinen Küstenwanderung und anschließend mit dem Zug, an der ligurischen Mittelmeerküste entlang, bis nach Nizza. Dort starteten wir Tagesauflüge nach Monaco und Cannes, bevor es …

August

… am 1. August (Schweizer Nationalfeiertag) mit dem Flieger wieder nach Zürich ging, wo wir noch ein paar weitere Feuerwerke bestaunten und gemeinsame Tage verbrachten! Die Stadt kam mir in den letzten Monaten schon fast wie meine zweite Heimat vor. Leider war es mein letzter Besuch in der Schweiz. Den Sommer ließ ich schließlich bei einem Städtetrip in Stockholm ausklingen. Die schwedische Hauptstadt erkundete ich gemeinsam mit einem Arbeitskollegen, mit dem ich in einer „Gesäßtasche“ untergebracht war und durch Apfelgärten in Rosendals Trädgård schlenderte. Es sollte auch mein längster Flug (knapp 2,5 Stunden) im Jahr 2013 werden.

Ankern in Stockholm.

Ankern in Stockholm.

September

Von Stockholm zurück nach Wien ging es erst am 2. September, so dass auch dieser Trip monatsübergreifend stattfand. Eine Woche später hob ich erneut vom Wiener Flughafen in Schwechat ab, diesmal ging es nach Innsbruck zu einem beruflichen Termin. Nur eine weitere Woche darauf besuchte ich die dmexco in Köln, das größte Digitalmarketing-Event im deutschsprachigen Raum. Es war nach der Photokina im Vorjahr bereits mein zweiter Besuch in der Messe- und Rhein-Stadt. Gemeinsam mit dem Februar war der September mit je 5 Flügen mein stärkster Reisemonat.

Oktober

Trotz einer weiteren Urlaubswoche Ende Oktober, bestieg ich in diesem Monat ausnahmsweise mal keinen Flieger – und verbrachte stattdessen ein paar Tage in Wien und in der Steiermark.

November

Am zweiten Novemberwochenende reisten Cori und ich nach Dänemark. Mehr darüber gibt’s im Blog-Eintrag 36 Stunden in Kopenhagen. Am letzten Tag des Monats flog ich für einen weiteren Städtetrip nach Amsterdam, wo ich eine Freundin besuchte.

Cori mit Hans Christian Andersen Statue vor Tivoli

Mit Cori in Kopenhagen.

Dezember

Ehe ich meinen 34. und letzten Flug antrat, fuhr ich noch ein allerletztes Mal heuer ans Meer. Genauer gesagt: Mit dem Fiets ans IJmeer.

Mit dem Fiets ans IJmeer.

Mit dem Fiets ans IJmeer.

Insgesamt war ich 55 Tage unterwegs, den einwöchigen Ski-Urlaub in Vorarlberg (An- & Abreise mit dem Zug) im Februar sowie einige echt tolle Teamausflüge mit der Firma noch gar nicht mitgezählt. In Summe also sicherlich über 2 Monate. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich gerade in der Steiermark und bin in Gedanken schon wieder beinahe bei meiner nächsten Reise: Am Wochenende geht es mit dem Auto nach Osttirol, wo wir bei Freunden ein tolles Jahr 2013 ausklingen und zu Silvester auf ein ebenso spannendes (Weltreise-)Jahr 2014 anstoßen werden.

Alle Statistiken im Überblick gibt es hier als Infografik aufbereitet:

Flightdiary Flugstatistiken für 2013

Welche Stadt oder welches Land hat dich heuer am meisten fasziniert? Hast du schon Reisepläne für 2014?

Florian Figl

Florian Figl

Flo, 29, leidenschaftlicher Outdoor-Fan und Wahl-Steirer. Früher kamen für mich nur Städtereisen in Frage, doch mittlerweile ist das anders. Auf unserer Weltreise habe ich vielfältige Naturlandschaften entdeckt und liebe es seitdem, mich in neue Abenteuer abseits des Großstadtdschungels zu stürzen. In den Bergen fühle ich mich dabei genauso zu Hause wie auf dem Wasser, egal ob beim Klettern, Mountainbiken, Surfen oder Canyoning.
Florian Figl

6 Kommentare zu “In 55 Tagen durch Europa: Mein Reisejahr 2013

    1. Flo Autor des Beitrags

      Hi Melanie! Danke dir für’s Vorbeischauen und das liebe Feedback 🙂 Du bist ja 2013 auch recht umtriebig gewesen, wie ich gelesen habe. Generell scheint gerade die Zeit der Jahresrückblicke zu sein, hm?! 😉

      Ein Miles & More Konto zahlt sich auf jeden Fall aus, auch wenn man es nicht gleich im ersten Jahr auf die Frequent Traveller Meilen / Flugsegmente schafft. Toll ist auch, dass man seine Flüge der letzten 6 Monate mit den Star Alliance Airlines nachtragen kann.

      Lieben Gruß,
      Flo

      1. carinzil

        Hallo Flo,
        Ja irgendwie macht grade jeder Jahresrückblicke, aber bei neu entdeckten blogs ist es schön sich einzulesen was der/diejenige im letzten Jahr so getrieben hat, während man auf blogs, die man schon länger liest, nochmal revue passieren lassen kann, was man das Jahr über so gelesen hat 🙂

        LG
        Mel

    1. Flo Autor des Beitrags

      Oh ja, und es hat auch schon ganz gut angefangen: Bratislava, Barcelona, Budapest (lauter „B“’s 😉 … und da kommt noch einiges mehr 😀

  1. Pingback: 203 Tage um die Welt: Mein Reisejahr 2014 | Travel Pins

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