Werbung. Der Sommer ist da und das bedeutet: es ist wieder Roadtrip-Zeit bei Travel Pins! Während die einen ob der Schulferien über Stau auf den Autobahnen zur Hauptreisezeit stöhnen, suchen wir diesmal ganz gezielt nach den wenig befahrenen Straßen und Grenzpässen, um entspannt die grenznahe Region unseres Nachbarlandes Slowenien zu erkunden.

In diesem Beitrag erwarten dich Tipps für einen grenz-genialen Roadtrip in Slowenien, mit unseren Empfehlungen für lohnende Ausflugs- und Kulinarikziele. Genauer gesagt geht es von der Südsteiermark (A + B) und über den Radlpass (C) kommend ins slowenische Drautal (D) bis nach Maribor (E) und das nahe Pohorjegebirge (F + G). Retour fahren wir über Gornja Radgona (E), die Schwesterstadt von Bad Radkersburg, die nur durch die natürliche Grenze an der Mur voneinander getrennt sind.

Hier unsere Route im Überblick:

Wie schon letztes Jahr auf unseren 7ways2travel Roadtrips durch Vorarlberg und ins Gesäuse, werden wir auch diesmal wieder mit einem brandneuen Fahrzeug von Suzuki unterwegs sein. Allein optisch haben wir mit dem gelben Suzuki Swift Sport definitiv das auffälligste Auto, nicht nur auf den wenig befahrenen Straßen. Die spezielle Carbon-Optik an Motorhaube, Dach, Heckklappe und Seitenschweller, sowie die sportive Innenausstattung, der Duplexauspuff und die großen, zweifärbigen Felgen verleihen dem Swift einen zusätzlichen Racing-Look.

Doch der sportliche Kleinwagen sieht nicht nur so aus, er hat auch unter der Haube mächtig Power, wie wir während der Fahrt gleich feststellen werden. Doch dazu später mehr.

Grenz-genialer Fahrspaß entlang der Südsteirischen Weinstraße

Die Südsteirische Weinstraße verläuft zwischen Ehrenhausen und Leutschach auf rund 25 Kilometer Länge mitten durch das größte und bekannteste Weinbaugebiet der Steiermark. Der Weg dorthin führt uns zunächst quer durch das oststeirische Vulkanland, hinunter zur südsteirischen Grenzstraße B69. Wer von weiter weg anreist, lässt sich diese meist entgehen und fährt üblicherweise über die Pyhrn-Autobahn A9 (wie langweilig!).

Landschaftlich ist die Südsteirische Weinstraße speziell im Sommer ein Traum, wenn an den Weinreben auf den unzähligen Hügeln, links und rechts der Straße, die Trauben reifen. Diese Gegend ist mittlerweile als Ausflugsziel nicht nur bei Weinliebhabern bekannt, trotzdem geht es verkehrstechnisch recht ruhig zu. Das mag auch an den vielen (noch) schmaleren Seitenstraßen liegen, die zum langsamen Erkunden der Weinhügel einladen und teilweise direkt an der Staatsgrenze entlang führen.

Südsteirische Weinstraße

Eine davon führt uns zur sogenannten „Herzerlstraße“, die schon knapp in Slowenien liegt und ob ihrem Straßenverlauf – von oben und nur aus einem speziellen Blickwinkel betrachtet – zu diesem Namen gekommen ist. Auch der Aussichtspunkt beim Buschenschank der Familie Dreisiebner befindet sich bereits auf slowenischer Seite, nur ein paar hundert Meter hinter der „grünen“ Grenze. Kontrollen gibt es hier nicht, lediglich ein Grenzstein markiert die Staatsgrenze.

Herzerlstraße Slowenien

Damit du nicht lange danach suchen musst, findest du hier die genaue Anfahrtsbeschreibung zur Herzerlstraße.

Parken kannst du direkt beim Buschenschank, wo besonders Hungrige auch gerne einen ersten Jausen-Stopp einlegen oder sich wie wir ein Glaserl Traubensaft gegen den Durst gönnen dürfen.

Bevor wir weiter durch Slowenien reisen, geht es vorerst aber wieder zurück auf die steirische Seite, der Weinstraße bis Leutschach weiter folgend. Auf der schmalen und teilweise holprigen Fahrbahn zeigt sich am Fahrwerk des Suzuki Swift, dass „Sport“ nicht gleichbedeutend mit straff sein muss. Im Gegenteil, es gibt sich erstaunlich komfortabel und „schnupft“ kleinere Bodenwelle ohne arge Rückmeldung. In Kombination mit der direkten und exakten Lenkung sind auch die vielen Wechselkurven ein Genuss, so dass der gelbe Flitzer ein durch und durch sicheres Fahrgefühl vermittelt.

Grenz-genialer Roadtrip mit dem Suzuki Swift Sport

Über den Radlpass ins slowenische Drautal

Rund 50 Kilometer westlich vom bekannten Grenzübergang Spielfeld befindet sich der Radlpass, auf lediglich 650 Meter Seehöhe zwischen Eibiswald und Radlje ob Dravi bzw. dem slowenischen Drautal.

Steiermark Roadtrip mit Suzuki Swift Sport
Servus und bis bald in der Steiermark …

Radlpass Suzuki Swift Sport

Als Ausweichstrecke bei Stau auf der Autobahn ist er nur bedingt zu empfehlen, da der Zeitverlust knapp 1,5 Stunden beträgt, sofern man bei Maribor wieder auf die slowenische Autobahn A1 auffährt. Schon bei der Planung unserer Route denken wir aber keinesfalls an einen „Verlust“. Ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel! Erst recht beim Anblick des kurvigen Straßenverlaufs, der stets den Flusswindungen der Drau folgt (siehe Karte).

Bei Bergauf-Passagen kommen die 140 PS Leistung des Suzuki Swift Sport übrigens besonders gut zur Geltung, da der mit 230 Nm drehmomentstarke Turbo-Motor lediglich 970 kg Eigengewicht „anschieben“ muss. Das sind immerhin 70 Newtonmeter mehr und 80 Kilo weniger als das Vorgängermodell, der noch über einen 1,6-Liter Sauger-Motor verfügte. Technisch also auch hier ein gelungener Fortschritt bei Suzuki, der vor allem für eins sorgt: ein breites Grinsen im Gesicht beim Fahren!

Kulinarik-Tipp: Gostilna Pec in Selnica ob Dravi

Das Gasthaus oder auf Slowenisch Gostilna Pec liegt direkt am Ufer der Drau und ist unser Kulinarik-Tipp auf diesem Roadtrip.

Gostilna Pec in Slowenien

In der Speisekarte findet man lokale Spezialitäten und saisonale Gerichte, mit Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten, der bis zur Drau führt. Wir entscheiden uns beide für ein vegetarisches Gericht und sind ob der enormen Portionsgröße doch einigermaßen überrascht, zumal wir davor auch noch einen – nicht ganz so vegetarischen – Gruß aus der Küche serviert bekommen. Die Kellner sind übrigens sehr aufmerksam, sprechen perfektes Deutsch und erkundigen sich extra, ob wir generell keine Fleischprodukte essen würden, bevor sie uns die Teller mit der Pastete und einen Korb mit hausgemachtem Brot hinstellen. Einen Eiskaffee gönnen wir uns hinterher schließlich auch noch.

Gut satt spazieren wir dann auch noch in den Garten neben der Terrasse und genieße das sommerliche Wetter, bevor wir uns weiter auf den Weg ins nur noch 15 Minuten entfernte Maribor machen.

Tipps für Weingenießer in Maribor: Die älteste Rebe der Welt und Weinkellerbesichtigung unter der Altstadt

Die vermutlich bekannteste Sehenswürdigkeit Maribors brachte der Stadt auch einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde: direkt an der Fassade des „Hauses der Alten Rebe“ (slowenisch Hiša Stare trte) wächst seit über 400 Jahren die älteste Weinrebe der Welt.

Haus der Alten Rebe Maribor

Die Žametovka-Rebe („Blauer Kölner“) trägt immer noch rund 50 Kilo Trauben, die alljährlich bei einem großen Fest am Ufer der Drau gelesen und zu Rotwein vergoren werden.

Zu Verkosten bekommen wir den Wein leider nicht, denn die wenigen, edlen Flaschen sind Staatsgästen und Prominenten vorbehalten. Der Geschmack soll aber eher bescheiden sein, wie uns auch Rok vom Weinkeller Vinagova vinska klet versichert.

Weinkeller in Maribor

Rok arbeitet in einem der größten und ältesten Weinkeller Europas, der sich auf 15.000 m2 und über zwei Kilometer langen Gängen im Untergrund der Altstadt ausbreitet. Obwohl der Weinkeller aus wirtschaftlichen Gründen schon seit einigen Jahren nicht mehr als solcher genutzt wird, können die unzähligen, riesigen Weinfässer aus Holz, Edelstahl und Betontanks – ganze „Räume“ gefüllt mit Wein gab es hier – im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Dabei erfahren wir sehr viel Wissenswertes über die Geschichte des Weinanbaus und Handels in Slowenien, sowie natürlich über die im Keller gelagerten Fässer.

„Gelegentlich finden im Weinkeller größere Veranstaltungen statt, auch ich habe hier mit Freunden schon tolle Parties gefeiert“, meint Rok, während wir durch die Gänge spazieren.

Das Weinarchiv ist das Herzstück des Kellers, wo nachwievor einige wertvollen Weinflaschen mit den besten Jahrgängen der letzten 60-70 Jahre lagern.

Weinarchiv im größten Weinkeller Maribors

Nach der Besichtigung gibt es oberirdisch auch noch eine kleine Weinverkostung in der Degustationsstube mit zwei Weinen nach Wahl (5 Euro / Person inkl. Führung), die wir dir nur empfehlen können. Denn den Suzuki lassen wir für heute stehen und quartieren uns spontan im 4Rooms in Gehweite des Platzes Trg svobode ein, wo sich auch der Eingang in den Weinkeller befindet. Den Abend lassen wir bei einem gemütlichen Stadtspaziergang ausklingen.

Maribor in Slowenien

Aktiv-Tipp: Wanderungen im Pohorje-Gebirge

Am nächsten Morgen geht es mit dem Suzuki Swift „sportlich aktiv“ ins Gebirge. Allerdings muss man wissen, dass das Pohorje-Gebirge im Grunde nur ein dicht bewaldeter Höhenzug ohne markante Gipfel ist, mit vielen engen Straßen, Schotterwegen und besseren Mountainbike-Strecken, auf die uns die Karten-App vom integegrierten Apple CarPlay ebenfalls zu lotsen versucht.

Unterwegs im Pohorje-Gebirge mit dem Suzuki Swift Sport

Spätestens wenn die angezeigte Fahrtdauer in Minuten doppelt so lang ist wie die Wegstrecke in Kilometer, sollte man skeptisch werden. Dass der Suzuki Swift Sport neben den üblichen Smarthpone-Apps von Apples CarPlay auch über ein eigenständiges Navi verfügt, haben wir leider erst später entdeckt. So oder so wird es Zeit für einen kleinen Umweg, denn auch die mautpflichtige Autobahn Richtung Süden ist für die paar Kilometer wirklich nicht nötig und so fahren wir parallel dazu auf der Bundesstraße bis Slovenska Bistrica.

Als erstes Ziel steht eine Wanderung durch die Torfmoore zum Črno jezero (Schwarzer See) an. Dazu navigieren wir bis zum Parkplatz beim Hotel Jakec. Von hier folgen wir einfach der Karte und wandern knapp eine halbe Stunde lang über einen Waldweg und Steg zum Schwarzen See, der seine dunkle Farbe aufgrund von Sedimentsablagerungen hat, die eine dicke Schlammschicht auf seinem Grund gebildet haben. Das Wasser des Sees selbst ist nämlich kristallklar.

Črno jezero im Pohorje-Gebirge

In der Nähe befindet sich mit dem Veliki Šumik außerdem ein sehenswerter Wasserfall, der allerdings nicht ganz so leicht zu finden ist. Am besten orientierst du dich auch hier wieder an der Karte (Punkt G) und parkst das Auto in der Nähe des Flusses. Bei einem Schild beginnt ein ausgetretener Pfad, der den steilen Wald hinunter zum Fluss führt und dem wir weiter in Fließrichtung folgen. Der Pfad ist mit Stahlseilen und Trittstiften erstaunlich gut versichert und erinnert Stellenweise an einen Klettersteig.

Steig im Pohorje-Gebirge am Weg zum Wasserfall Veliki Sumik

Schon von weitem hören wir das immer lauter werdende Rauschen des Wassers. Ein untrügerisches Zeichen, dass es nicht mehr weit bis zum Wasserfall ist. Im Gegensatz zum Črno jezero scheint der Veliki Šumik noch eher ein Geheimtipp zu sein, denn wir begegnen am Weg nur einem anderen Paar. Am Wasserfall selbst sind wir komplett ungestört.

Wasserfall Veliki Šumik
Wasserfall Veliki Šumik

Zurück nach Österreich geht es abermals über Maribor, aber wieder nicht über Spielfeld. Stattdessen folgen wir der Straße entlang der Grenze Richtung Osten und verlassen Slowenien erst in Gornja Radgona. Auf der anderen Seite der Brücke wartet bereits Bad Radkersburg auf uns. Adijo, Slovenija – tschüss und bis bald!

Gornja Radgona

Fazit zu unserem Roadtrip mit dem Suzuki Swift Sport

Bevor wir uns auch von unserem liebgewonnen gelben Flitzer verabschieden müssen, wird es Zeit, ein Fazit zu ziehen: Was uns beiden neben der Optik besonders gut gefallen hat ist das sportliche und zugleich trotzdem komfortable Fahrwerk, die kurzen Schaltwege und wie agil und präzise sich der Suzuki Swift Sport durch die Kurven bewegen lässt.

Suzuki Swift Sport Türrahmen
Der Suzuki Swift versprüht Sportlichkeit bis in die „Zehenspitzen“

Blick in den neuen Suzuki Swift Sport

Der durchzugsstarke Motor liefert mit 140 PS genau die richtige Leistung. Mehr müssten es gar nicht sein bzw. fahre ich eine ähnliche Motorisierung auch in meinem Alltagsauto, das allerdings einige hundert Kilo mehr auf den beiden Achsen trägt. Roadtrip-tauglich ist der Suzuki Swift Sport jedenfalls auch dank dem mit 265 Liter gar nicht so kleinen Kofferraum und der Zulademöglichkeiten von fast einer halben Tonne aber allemal. Zahlreiche Assistenzsysteme, wie beispielsweise zum Spur- und Abstandhalten, sorgen in dieser Fahrzeugklasse für ein Maximum an Sicherheit. Einzig die für meinen Hintern etwas zu schmalen Sportsitze dürften gerne etwas komfortabler ausfallen. Dafür ist ihr Seitenhalt aber spitze, man kann eben doch nicht alles haben.

Noch mehr grenz-geniale Roadtrips zu Österreichs Nachbarn

Auch unsere Bloggerkollegen von 7ways2travel waren mit verschiedenen Modellversionen des Suzuki Swift unterwegs und haben Tipps für weitere grenz-geniale Roadtrips in unseren Nachbarländern recherchiert. Nur Gehard hatte als Alternative das besondere Vergnügen gleich zwei ganz unterschiedliche Motorräder auf ihre Kurventauglichkeit im Berchtesgadner Land zu testen.

Da ich mir vor kurzem übrigens auch „privat“ als erstes Bike eine Suzuki V-Strom gekauft habe, wird es in Zukunft ebenfalls Berichte zu Motorradreisen auf Travel Pins geben. Sei gespannt, wo es für uns und die anderen Reiseblogger mit Suzuki hingeht:

7ways2travel Reiseblogger

Melanie und Juergen von Lifetravellerz unternehmen einen Camping-Roadtrip nach Südtirol.

Christina von CitySeaCountry.com war mit einem Suzuki Swift Hybrid mit Allrad im Allgäu und in Oberbayern unterwegs.

Gudrun alias Reisebloggerin berichtet von ihrem Roadtrip zu den Burgen und Schlössern der Slowakei.

Gerhard von Andersreisen geht wie erwähnt mit einem Kumpel auf Motorradtour im Berchtesgadener Land und an den Chiemsee.

Maria von Kofferpacken erkundet Südböhmen in Tschechien.

Für Angelika von Wiederunterwegs.com geht es nach Westungarn rund um die Stadt Györ.

Vielen Dank an Suzuki Austria, die uns für diesen Roadtrip den Suzuki Swift im Rahmen einer entgeltlichen Kooperation zur Verfügung gestellt haben!

Florian Figl

Flo, 30, leidenschaftlicher Outdoor-Fan und Wahl-Steirer. Früher kamen für mich nur Städtereisen in Frage, doch mittlerweile ist das anders. Auf unserer Weltreise habe ich vielfältige Naturlandschaften entdeckt und liebe es seitdem, mich in neue Abenteuer abseits des Großstadtdschungels zu stürzen. In den Bergen fühle ich mich dabei genauso zu Hause wie auf dem Wasser, egal ob beim Klettern, Mountainbiken, Surfen oder Canyoning.

4 Kommentare

  1. Mit dem gelben Flitzer über die Herzerlstraße. Was es nicht alles bei Euch in der Gegend gibt! Euer Trip nach Slowenien sieht jedenfalls grenz-genial aus. Ich war vor drei Jahren das letzte Mal im Drautal mit dem Motorrad unterwegs. Eine herrlich, entspannte Gegend! 🙂

Kommentar verfassen (Eingaben werden zwecks Anti-Spam-Prüfung an den Dienst Akismet gesendet. Wir nutzen die eingegebene E-Mailadresse zum Bezug von Profilbildern bei dem Dienst Gravatar. Weitere Informationen und Hinweise zum Widerrufsrecht finden sich in der Datenschutzerklärung: https://www.travelpins.at/datenschutz/)