Pop-Up Stores liegen in den europäischen Großstädten nachwievor im Trend. Kaum eine Woche vergeht, in dem man nicht von einem hippen Design-Store hört, der sich für kurze Zeit niederlässt und seine Tore öffnet.

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Vor knapp zwei Jahren hörte ich das erste Mal von einem Pop-Up Café der etwas anderen Art: Julia Krenmayr und Hannah Lux initierten die „Vollpension Wien“ im Rahmen der Vienna Design Week. Mit Unterstützung der Gebrüder Stitch eröffnete in Wien die Vollpension in der Mariahilferstraße. Die hausgemachten Mehlspeisen wurden von Senioren und Seniorinnen serviert, die sich bei diesem Projekt im Sinne eines Generationenkaffeehauses nicht nur ihre Pension aufbesserten, sondern vor allem mit jungen Menschen in Kontakt traten – und dabei aufblühten!

Phänomen Altersvereinsamung in Großstädten

Gerade in der anonymen Großstadt bekommen ältere Menschen das Phänomen der Altersvereinsamung zu spüren: Generationsübergreifender Kontakt außerhalb der Familie kommt kaum zustande. Bricht nun ein wesentlicher Teil des Bekanntenkreis eigenen Generation weg, fehlt vor allem alleinstehenden Senioren der soziale Austausch. Die Vollpension Wien bot damals zumindest temporär eine Plattform, die den Anschluss wiederherstellen wollte und junge wie ältere Menschen dazu einlud, voneinander im gemütlichen Kaffeehausumfeld zu lernen.

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Vollpension auf Tour

Von Ende August bis Anfang Oktober kehrt das Konzept der Vollpension Wien zurück und geht auf Tour durch (halb) Österreich. In Bregenz, Salzburg, Linz und Graz kannst du nicht nur Kaffee und Mehlspeisen probieren, sondern dir auch Wien-Tipps von Frau Charlotte (72 Jahre jung) und Herrn Hannes (61) holen. Begleitet werden sie außerdem von Julia und David, die dir ebenfalls ihre Tipps für die Bundeshauptstadt verraten.

Die Tour wird von WienTourismus unterstützt und macht an den folgenden Wochenenden Station:

  • Bregenz: beim Hafenfest, 29.-31.8.
  • Linz: bei der Klangwolke (OK-Platz), 12.-14.9.
  • Salzburg: am Rupertikirtag (Kajetanerplatz), 19.-21.9.
  • Graz: beim Steirischen Herbst, 3.-5.10.

Da wir gerade am anderen Ende der Welt rum reisen, können wir leider nicht selbst nicht zu einem der Tour-Stopps kommen, legen es dir aber trotzdem oder gerade deshalb nahe: Auf unserer Weltreise haben wir bereits so viele Menschen getroffen und mit ihnen gesprochen. Egal welches Alter, welche Nationalität oder Hautfarbe sie hatten, wir konnten daraus sehr viel für uns mitnehmen: Wir wurden automatisch offener und lernten neue Blickwinkel kennen. Nutz daher auch du deine Chance und tritt so oft du kannst mit Leuten außerhalb deines gewohnten Bekanntenkreis in Kontakt und tausch dich einfach aus 🙂

Bezahlte Anzeige: Dieser Beitrag wurde von WienTourismus gesponsert. Den Erlös spende ich an das Forum ALS in Österreich.

Florian Figl

Flo, 29, leidenschaftlicher Outdoor-Fan und Wahl-Steirer. Früher kamen für mich nur Städtereisen in Frage, doch mittlerweile ist das anders. Auf unserer Weltreise habe ich vielfältige Naturlandschaften entdeckt und liebe es seitdem, mich in neue Abenteuer abseits des Großstadtdschungels zu stürzen. In den Bergen fühle ich mich dabei genauso zu Hause wie auf dem Wasser, egal ob beim Klettern, Mountainbiken, Surfen oder Canyoning.

4 Kommentare

    • Danke! Es ist ja schön und gut, dass ALS durch die Ice Bucket Challenge so viel Aufmerksamkeit bekommt. Noch schöner wäre es aber, wenn alle die mitmachen, auch tatsächlich spenden würden. Jedenfalls sinnvoller als sich einen Kübel Wasser über den Kopf zu leeren 😉 Ich erklär das dann auch noch in einem eigenen Video!

      Liebe Grüße aus Ushuaia,
      Flo

  1. Hi Flo!
    Bin ganz deiner Meinung, oft endet alles bloß mit einer Selbstdarstellung und Eigenwerbung sogenannter VIPs. LG aus dem Wald4tel ans Ende der Welt, ca. 13700 km von Österreich entfernt.

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