Spaziergang durch Worms: Von Dracula, Drachen, Denkmälern und einem Dom

Worms in Rheinland-Pfalz ist keine Metropole, die Touristen omnibusweise anzieht. Warum du der Stadt trotzdem einen Besuch abstatten solltest? Dafür gibt es mindestens vier schlagkräftige Gründe, die dich zum Großteil weit zurück in die Geschichte führen.

Für diesen Ultrakurztrip reichen dir zwei Stunden Zeit und deine eigenen zwei Beine. Auf geht’s!

Der Dom

Zwischen 1135 und 1181 erbaut, ist Dom St. Peter das Herzstück von Worms. Gewaltig von außen, beeindruckt das Gebäude von innen durch zahlreiche Details. Während der Sommerzeit kannst du den Dom zwischen 9-18 Uhr, während der Winterzeit zwischen 10-17 Uhr betreten. Wenn du dich noch mehr für die Geschichte interessierst, kannst du auch eine Führung besuchen.

Draculas Friedhof

In Wahrheit handelt es sich hierbei um den Jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“. Dieser ist mit seinem ältesten Grabstein aus dem Jahre 1058/1059 gleichzeitig der älteste jüdische Friedhof Europas. Und Dracula? Stell dir vor, du kommst an einem Tag mit von dunkelgrauen Wolken bedecktem Himmel an einem Friedhof voll mit verwitterten Grabsteinen die bedeckt sind mit alten Schriften. Plötzlich schreckt ein Vogel auf und fliegt aus einem Baum vor der alten Ziegelmauer und du musst Acht geben, dich nicht an den riesigen Dornen zu stechen.

Und zur Krönung gibt es noch eine große, pechschwarze Katze obendrauf. Die perfekte Filmkulisse, oder?

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Denkmäler

Du wirst in der Stadt zahlreiche Denkmäler finden, jedes ein Kunstwerk für sich. Das imposanteste und bekannteste ist das Lutherdenkmal, das größte Reformationsdenkmal der Welt, vollendet um 1868.

Drachen

Drachen? Ja, bei einem Spaziergang durch Worms wirst du garantiert auf einige Vertreter dieser Spezies stoßen. Knallbunt bemalt bringen sie an einem grauen Tag richtig schön Farbe ins Stadtbild! 

Wenn du noch weitere Empfehlungen für Worms für uns hast, dann lass es uns in den Kommentaren wissen.

Corinna Donnerer

Corinna Donnerer

Cori, 25, und hauptberuflich als Physiotherapeutin selbstständig. Schon während der Schulzeit und des Studiums habe ich viele Gelegenheiten zum Reisen genutzt und war so als Austauschschülerin und Aupairmädchen in Chile. Praktika habe ich in Deutschland und der Schweiz gemacht. Gemeinsam mit Flo ging es nach meiner Ausbildung auf Weltreise und seitdem hat mich das Reisefieber fest im Griff.
Corinna Donnerer

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