5 inspirierende Kurzfilme für Reiselustige

Kennern ist Vimeo schon lange als Plattform für großartige, hochqualitative und künstlerisch ansprechende Videos bekannt. Kein Wunder also, dass das vor mittlerweile 9 Jahren von Filmschaffenden gestartete Portal größten Wert darauf legt, dass hier nur Videos hochgeladen werden, an deren Produktion der Uploader wesentlich beteiligt war. Vimeo Mitarbeiter selbst selektieren Videos, die sie in einer eigenen Kategorie „Staff Picks“ featuren und die ich ebenfalls sehr weiterempfehlen kann. Kürzlich bin ich (wieder) auf einige inspirierende Timelapse- und Kurzfilme gestoßen, die mich an vergangene Reisen erinnern und/oder meine Reiselust erneut angefacht haben – ein paar davon sind ebenfalls „Staff picked“. Also, macht es euch gemütlich, schnappt euch eine Tasse Tee und dann „Film ab!“:

Vienna is not Beijing

Das erste Video habe ich schon vor einigen Jahren entdeckt und scheint auf den ersten Blick nicht unbedingt zum eigentlichen Titel dieses Artikels zu passen, da es Wien nicht aus der typischen Sicht eines Reisenden zeigt. Zudem verbringen wir beide momentan ohnehin sehr viel Zeit in der Stadt und einige der darin enthaltenen Szenen spielen auf meinem täglichen Arbeitsweg. Trotzdem schafft es Johnnie Behiri, als Freelancer u.a. Kameramann für die BBC, ein sehr „relaxtes“ Bild von der Stadt und ihrem ganz eigenen Charme zu vermitteln: Standler, die zwischen 4 und 7 Uhr mit dem Aufbau für den Neubaugassenflohmarkt beginnen, ein Pärchen auf einer Parkbank, feiernde Menschen vor einem Club…

Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen, haben Sie das schon erlebt? (Rainhard Fendrich Song)

Fragments of Iceland

Das französische Filmemacher-Duo Lea Amiel und Nicolas Libersalle setzt mit „Fragments of Iceland“ wunderschöne Landschaftsbilder in Szene, die sofort Lust darauf machen, in den nächsten Flieger nach Island zu steigen um die beeindruckenden Naturschauspiele selbst hautnah zu erleben. Der Song „To build a home“ von The Cinematic Orchestra passt hier wunderbar dazu und untermalt die Filmsequenzen in perfekter Symbiose:

Once, I got lost so I thought I’d take a plane before I go insane. (Zitat aus Fragments of Iceland)

Metropolis – A New York City Timelapse

Schon deutlich hektischer, aber nicht minder beeindruckend geht es im Timelapse-Video „Metropolis“ von Will Boisture zu. Dieser empfiehlt: „Please watch this at the highest resolution you can with the sound up. You’ll be glad you did!“ – dem können wir uns nur anschließen! Auch wenn wir New York aus Zeit- und Kostengründen im Rahmen unserer Weltreise leider auslassen müssen, werden wir hierhin sicherlich bald wieder zurückkehren.

NightFall (Los Angeles)

Wir bleiben noch einen Moment in den USA, werden von Colin Rich auf eine beeindruckende „Reise des Lichts“ mitgenommen und können so aus mehreren Blickwinkeln miterleben, wie das rießige Los Angeles von hellstem Tageslicht in die ebenfalls hellerleuchtete Nacht eintaucht. Besonders beeindruckend finde ich die Aufnahmen, die vom Hügel des Griffith Observatory entstanden sind. Ein Ort, an dem ich mich vor knapp 2 Jahren ebenfalls kaum satt sehen konnte an dem Lichtermeer der Stadt. Auch in diesem Film lädt der Soundtrack „Echoes of Mine“ von M83 dazu ein, den Lautstärkeregler nach oben zu drehen.

The Quiet City: Winter in Paris

Zum Abschluss noch ein eher ruhigerer, unscheinbarerer Film über die Stadt der Liebe. The Quiet City stammt von Andrew Julian, einem amerikanischen Filmemacher, der ansonsten mehr für weitläufige Landschaftsaufnahmen bekannt ist. Er selbst kannte Paris bislang nur aus Reisen im Sommer und war überrascht, wie verändert die Stadt im Winter wirkt, wenn die Touristenmassen die Stadt verlassen haben und wieder so etwas wie Ruhe einkehrt.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Ansehen der Kurzfilme und machen uns weiter an unsere nächsten Reiseplanungen. Nächste Woche geht es für uns nach Kopenhagen, Dänemark. Ebenfalls eine wunderbare Stadt, gerade im Herbst / Winter.

Welche Filme inspirierten euch am meisten? Teilt sie doch mit uns!

Beitragsbild: Screenshot aus „Fragments of Iceland“ / (c) Lea et Nicolas Features

Florian Figl

Florian Figl

Flo, 28, leidenschaftlicher Outdoor-Fan und Wahl-Steirer. Früher kamen für mich nur Städtereisen in Frage, doch mittlerweile ist das anders. Auf unserer Weltreise habe ich vielfältige Naturlandschaften entdeckt und liebe es seitdem, mich in neue Abenteuer abseits des Großstadtdschungels zu stürzen. In den Bergen fühle ich mich dabei genauso zu Hause wie auf dem Wasser, egal ob beim Klettern, Mountainbiken, Surfen oder Canyoning.
Florian Figl

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